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Näh-Lexikon
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A

Abnäher

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Absteppen

Mit absteppen ist gemeint, dass eine Naht nochmals von der rechten Stoffseite abgenäht wird. Meist in einem bestimmten Abstand z.B. Füßchenbreit. Abgesteppte Nähte sind Sichtnähte, also später sichtbar. Manchmal kannst du hier Zierstiche verwenden.  

Acetat

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Applizieren

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Ärmelabschlüsse

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Ärmel einsetzen

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Ärmeleinsatzzeichen

wie Passzeichen des Ärmels: Unsere Ärmel verfügen über ein Passzeichen vorne (ein Strich) und ein Passzeichen im hinteren Bereich des Ärmels (zwei Striche). Ebenso findest du diese Zeichen in den Oberteilen, so dass du es leichter hast den Ärmel richtig einzustecken. Die jeweiligen Passzeichen müssen übereinanderliegen.

Angeschnittener Bund

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Armausschnitte

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Aufgesetzte Taschen

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Augenknopfloch

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Ausschnittblenden

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Aufschlag

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B

Bügeln

Eine alte Schneiderweisheit besagt: Gut gebügelt ist halb genäht!Wenn du dein Teil zwischen einzelnen Arbeitsschritten immer wieder bügelst, fällt dir das Nähen oft viel leichter und die Nähte sehen besser aus.

Baumwolle

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Besatz

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Biesen

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Bindegürtel

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Blasebalgtasche

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Blenden

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Blindstich

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Briefecke

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Bund

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C

Chenille

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Chiffon

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D

Dirndlrüschen

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Diorfalte

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Dolmanärmel

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Doppelmanschette

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Doppelnaht

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Druckknöpfe

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Durchschlagen

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E

Elasthan

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Elastikstich

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Elastische Stoffe

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Einfassen

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Einlage

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Einhalten

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Einreihen

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Einseitige Falte

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Einseitige Paspeltasche

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F

Fadenlauf

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Fächerfalte

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Festonstich

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Fledermausärmel

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Formbund

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Französische Naht

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Füßchenbreit

Die meisten Nähfüße sind so konzipiert, dass die Breite von der Nadel bis zur rechten Nähfußkante 0,7cm entspricht. Wenn deine Nahtzugabe füßchenbreit ist, dann musst du deinen Stoff also so einlegen, dass die Stoffkante genau mit dem Nähfuß abschliesst.

Futterstoffe

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G

Godets

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Gummidurchzug

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Gürtelschlaufen

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H

Haken und Ösen

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Halsbündchen

Ein möglicher Abschluß des Halsausschnittes.

Halsausschnitte

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Hilfsnaht

Eine Naht innerhalb der Nahtzugabe, also so, dass sie später nicht sichtbar ist, kann dir helfen, dass nichts verrutscht. Gerade, wenn du mehrere Lagen Stoff auf einmal nähen willst, empfiehlt es sich einzelne Teile schon mit einer Hilfsnaht zu sichern und erst dann richtig zu nähen. Du nähst für die Hilfsnaht einfach auf deiner Nahtzugabe.

Hintere Mitte

Die hintere Mitte ist die Linie, die senkrecht durch deine hintere Körpermitte verläuft. Sie markiert den senkrechten Mittelverlauf deines Rückens.
I

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J

Jersey gleichmäßig stecken

Jersey und andere dehnbare Stoffe verziehen sich leicht beim Stecken. Gehe daher am besten so vor: Stecke den Anfang der Stoffe aufeinander, ebenso das Ende. Dann ziehe leicht an beiden Stoffen, so dass sie sich glatt zueinander ausrichten. Wähle dann die Mitte und stecke auch hier eine Nadel. Dann steckst du wieder in die Mitte eines Abschnittes eines Nadel und so weiter. Wiederhole das, bis du genug Nadeln gesteckt hast. 
K

Kimonoärmel

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Knappkantig

Nahe einer Naht oder der Stoffkante nähen.
L

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M

Mehrweite

Wenn du zwei Teile zusammennähen musst, von denen einer weiter ist als der andere, dann nennt man das Mehrweite.
N

Nahtzugaben

Eine Nahtzugabe ist der Bereich um den du das Schnittmuster erweiterst, damit die spätere Naht nicht ausreißt und damit du etwas auslassen kannst bei Bedarf. Deine Naht befindet sich auf der Nahtlinie und die enstpricht genau der Umrandung des Schnittmusters. Wenn du ein Schnittmuster das erste mal nähst, empfehlen wir dir eine großzügige Nahtzugabe von mindestens 1,5cm, damit du noch Spielraum für Veränderungen hast. Wenn du das gleiche Schnittmuster später wieder nähst und weißt dass es passt, dann kannst du mit einer Nahtzugabe von 0,7cm (Füßchenbreite) nähen. Runenstein Schnittmuster enthalten aus gutem Grund keine Nahtzugabe. Du bist dadurch frei in der Wahl deiner Nahtzugabe und musst dich nicht an unsere Vorgabe halten. Dazu kommt, dass du selbst Veränderungen der Schnitte vornehmen kannst, was mit einer integrierten Nahtzugabe erschwert wird.
Deine Nahtzugabe sollte nicht weniger als 0,7cm betragen, da der Stoff sonst ausreißen kann. Außerdem ist es leichter zu nähen, wenn die Nahtzugabe größer ist, da der Stoff sich nicht so leicht unter dem Nähfuß verschiebt.

Nahtzugaben einschneiden

Das Einschneiden der Nahtzugaben kann verschiedene Gründe haben. Oft entspannt sich die Naht dadurch, was beispielweise bei Rundungen oder spitzen Ecken notwenig ist. Die Nahtzugabe ist ohne diesen Einschnitt auf Spannung und zieht die Naht unschön zusammen. Beim Verstürzen ist es sinnvoll Ecken abzuschneiden, damit diese nicht wülstige Knubbel bilden. Wichtig ist, die Nahtzugaben immer nur bis knapp vor die Naht einzuschneiden, damit die Naht nicht verletzt wird.
O

Offene Stoffkanten

Die Kanten des Stoffes, die nicht umgeklappt wurden.
P

Passzeichen

Kleine Makierungen, die dir helfen Teile auszurichten. Unsere Ärmel verfügen über ein Passzeichen vorne (ein Strich) und ein Passzeichen im hinteren Bereich des Ärmels (zwei Striche). Ebenso findest du diese Zeichen in den Oberteilen, so dass du es leichter hast den Ärmel richtig einzustecken. Die jeweiligen Passzeichen müssen übereinanderliegen.

Passe

Eine Passe ist ein Besatz an einem Kleidungsstück. Ein Teil des Schnittmusters wird unterteilt und als Passe erneut angesetzt. Beispielsweise als Schulterpasse. Hier wird ein Teil der Schulter extra angenäht. Dies ermöglicht Passformveränderungen im Schnittmuster aber auch gestalterische Veränderungen, indem anderer Stoff angesetzt wird.

Paspel

Ein Stoffstreifen oder entsprechendes Band, welches an Nähkanten sichtbar wird. Oft in Kontrastfarben gehalten und ausgesprochen dekorativ. Wahlweise können Paspeln auch im Inneren Kordeln enthalten, die man aber nicht sieht. Diese Kordeln dienen nur der Form, denn die Paspel wird dadurch voluminöser. Um eine einfache Paspel in einer Naht zwischenzufassen, wird der Stoffstreifen rechts auf rechts gefaltet und zwischen das Nähgut gelegt und mitgefaßt. Und zwar so, dass beim Auseinanderklappen der Naht nur ein schmaler Streifen sichtbar bleibt.
Q

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R

Raglanärmel

Raglanärmel sind eine Bezeichnung für eine bestimmte Schnittform, bei der die Schulternähte quer über die Schulter vomHalsansatz bis zur Achsel verlaufen.

Rechts auf rechts

Die rechte Stoffseite bezeichnet die "schöne" Seite. Rechts auf rechts bedeutet, dass die beiden Teile so aufeinander gelegt werden, dass die schönen Seiten sich berühren. Du siehst also die "linke" Seite oben. Viele Nähte werden rechts auf rechts genäht, damit die Nahtzugabe später, nach dem Wenden, innen liegt.
S

Schultermarkierung

Die Schultermarkierung zeigt dir die Stelle, an der dein Teil später auf der höchsten Stelle der Schulter liegen wird, dem so genannten Schulterpunkt. Passend zu dieser Markierung gibt es ein Passzeichen im Ärmel, damit du weißt wo der Ärmel genau eingesetzt werden soll.

Schulterpunkt

Der höchste Punkt auf der Schulter, an der der Arm beginnt.

Sichtnaht

Eine Sichtnaht ist im fertigen Nähgut später sichtbar.

Stecknadeln

Stecknadeln sind nicht gleich Stecknadeln. Hier solltest du nicht zum Billigsten Artikel greifen, da stumpfe und schlecht verarbeitete Stecknadeln deinenN Stoff beschädigen können. Es gibt Stecknadeln in verschiedenen Längen, Stärken und Farben und auch in unterschidelichen Materialien. Wir empfehlen dir sehr feine Stecknadeln zu verwenden. Zwar ist der Umgang damit anfangs etwas schwieriger, da sie leichter verbiegen können, doch das legt sich mit der Zeit. Der Vorteil ist, dass diese Nadeln kaum oder keine Löcher in deinem Stoff hinterlassen, selbst Wachstuch und Kunstleder können so gesteckt werden. Außerdem kannst du problemlos über die Nadeln drüber nähen, wenn du quer zur Naht gesteckt hast. Dadurch kann deinn Stoff unter dem Nähfuß nicht verrutschen und alles bleibt genau da, wo du es vorgesehen hast.

Stoffbruch

Als Stoffbruch wird die Kante bezeichnet an der der Stoff gefaltet (umgebrochen) ist, wenn er doppelt liegt. Der Stoffbruch kann, muß aber nicht die Mitte des Stoffes sein.
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U

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V

Vordere Mitte

Die vordere Mitte ist die Linie die senkrecht durch deine Körpermitte verläuft. Sie unterteilt deine rechte und deine linke Körperhälfte und bildet einen wichtigen Anhaltspunkt in vielen Schnittmustern.
W

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X

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Z

Zwillingsnadel

Eine Zwillingsnadel besteht aus zwei miteinander verbundenen Nadeln, die nebeneinander angeordnet sind. Die Zwillingsnadel wird wie eine normale Nadel eingesetzt, sie hat auch eine flache Seite (Flachkolben). Auch der Unterfaden wird wie gewohnt eingefädelt. Für die Oberfäden fädelst du zwei Fäden gleichzeitig in deine Nähmaschine ein und zwar so, als würdest du nur einen einfädeln. Du nimmst also beide Fäden zusammen. Erst vor der Nadel werden die Fäden geteilt (bei manchen Maschinen gibt es direkt vor der Nadel zwei Führungen, dann teile die Fäden bereits hier). Du stellst einen möglichst langen Geradstich ein und nähst wie gewohnt. Wichtig ist, dass die rechte Stoffseite oben liegt, denn die beiden Oberfäden der Zwillingsnadel werden auf der Stoffunterseite zickzackartig miteinander verschlungen. Ziehe nicht an deinem Stoff, denn auf den Nadeln ist mehr Spannung als auf einer Einzelnadel, daher brechen sie leichter. Die fertige Naht der Zwillingsnadel zeigt von der Oberseite zwei parallel verlaufende Nähte, auf der Unterseite einen Zickzackstich und die Naht ist elastisch. Daher eignet sie sich sehr gut für Säume.